Pfandkennzeichnung: Geplante Hinweispflichten teuer für Unternehmer und Verbraucher

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Handel fordert stattdessen verbesserte Kennzeichnung der Etiketten

Die geplanten Hinweispflichten des Handels beim Verkauf bepfandeter Getränkeverpackungen belasten die Unternehmen, erhöhen aber nicht automatisch den Mehrweganteil. „Die Verbraucher entscheiden sich bewusst für Einweg oder Mehrweg“, sagte Kai Falk, Geschäftsführer beim Handelsverband Deutschland (HDE). So werde Bier überwiegend in Mehrwegflaschen gekauft. Der Einweganteil bei alkoholfreien Getränken sei höher, weil sie oftmals für den Verzehr unterwegs gedacht seien.

Eine verbesserte Kennzeichnung der Etiketten wäre sinnvoller und wirtschaftlicher. Vorstellbar sei eine deutlichere Darstellung des Logos der Deutschen Pfandgesellschaft (DPG) auf den Produkten. Dafür müsse dann aber auch eine angemessene Vorlaufzeit gegeben sein. Das Pfandsystem in Deutschland funktioniere darüber hinaus hervorragend, Handel und Industrie hatten hier Milliarden investiert. „Es gibt keinen Grund mit neuen, teuren Maßnahmen einzugreifen“, so HDE-Geschäftsführer Kai Falk.
(Quelle: Pressemitteilung HDE)

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