Tankstellenbranche erfolgreich bei der Einhaltung der Jugendschutzbestimmungen

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Drogenbauftragte Mechthild Dyckmanns Copyright: drogenbeauftragte.de

Aktionsplan Jugendschutz“ konsequent umgesetzt

Die Tankstellenbranche hat den „Aktionsplan Jugendschutz“ für eine konsequente Einhaltung des Jugendschutzgesetzes beim Alkoholverkauf erfolgreich umgesetzt. Deutschlandweit wurden in den letzten zwei Jahren 50.000 Verkäuferinnen und Verkäufer in den Vorschriften des Jugendschutzgesetzes geschult. Die Maßnahmen nach dem Aktionsplan werden nun bis Ende 2013 verlängert.

Drogenbauftragte Mechthild Dyckmanns
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Mechthild Dyckmans, Drogenbeauftragte der Bundesregierung,
begrüßt das konsequente Engagement der Tankstellenbranche zur Einhaltung des Jugendschutzes beim Alkoholverkauf und zieht eine positive Bilanz der seit zwei Jahren durchgeführten Schulungen. „Der Aktionsplan setzt mit seinen Schulungen an einem zentralen Punkt an: dem Verhalten des Verkaufspersonals gegenüber dem Kunden,“ betont Dyckmanns.

Als weitere Maßnahme wird in den Verkaufsräumen der Tankstellen mit Plakaten und Aufklebern für die Akzeptanz des Jugendschutzes geworben. Damit wird den Kunden deutlich gemacht: Altersabfragen und Ausweiskontrollen sind notwendig und selbstverständlich. So wird dem Verkaufspersonal die Einhaltung des Jugendschutzes erleichtert. Bei über vier Fünftel der Tankstellenshops in Deutschland werden die Maßnahmen plangemäß umgesetzt.

Darüber hinaus hat die Branche die Ausrüstung von mindestens 40 Prozent der Kassensysteme umgesetzt: Wird ein Produkt eingescannt, das unter Jugendschutzbestimmungen fällt, erinnert die Kasse das Verkaufspersonal automatisch an die geltenden Altersgrenzen.

„Mit dem Aktionsplan bekennt sich die Tankstellenbranche zu ihrer Verantwortung beim Verkauf von Alkohol“, sagte Klaus Picard, Hauptgeschäftsführer des Mineralölwirtschaftsverbandes (MWV). „Jugendschutz darf nicht nur auf dem Papier stehen. Wir sorgen dafür, dass er tatsächlich umgesetzt wird.“ Die Branche schreibt den Aktionsplan für eine neue Laufzeit bis Ende 2013 fort. Die Zahl der Schulungen soll auf 60.000 und die Umrüstungsrate der Kassensysteme auf 50 Prozent erhöht werden. Das hohe Niveau von Hinweisen im Verkaufsraum soll gehalten werden. Jürgen Ziegner, Geschäftsführer des Tankstellenpächter- und -betreiberverbands ZTG, sieht in der Kontinuität ein wichtiges Element: „Wir werden in unseren Anstrengungen nicht nachlassen.“ 

Der „Aktionsplan Jugendschutz“ der Tankstellen-Branche wird getragen von den Verbänden MWV, bft, BTG, Uniti, ZTG und deren Mitgliedern. Der Aktionsplan wurde 2009 gemeinsam mit der Drogenbeauftragten der Bundesregierung ins Leben gerufen. Mit dem Plan bekennt sich die Branche mit konkreten Zielen und Verbesserungsmaßnahmen zum Jugendschutz.

Weitere Informationen unter www.drogenbeauftragte.de

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