Österreich: Mehr als 5,6 Millionen Zugriffe auf Spritpreisrechner

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Vor einem Jahr gestartetes Service-Angebot wird von den Autofahrern gut angenommen – Mehr Transparenz und Wettbewerb am Treibstoffmarkt

 
Der auf Initiative von Wirtschaftsminister Reinhold Mitterlehner gestartete Spritpreisrechner erfreut sich immer größerer Beliebtheit bei den Autofahrern. „Im ersten Jahr gab es mehr als 5,6 Millionen Zugriffe auf die Datenbank. Die erleichterten Preisvergleiche helfen den Autofahrern, Geld zu sparen, und kurbeln gleichzeitig den Wettbewerb am Treibstoffpreismarkt an“, betont Mitterlehner. Pro Tag werden derzeit im Schnitt zwischen 15.000 und 20.000 Abfragen unter http://www.spritpreisrechner.at verzeichnet.

Betrieben wird der Spritpreisrechner im Auftrag des Wirtschaftsministeriums von der E-Control. „Der Spritpreisrechner wird von den Verbrauchern gut angenommen“, zieht Martin Graf, Vorstand der E-Control, eine positive Bilanz. Es gibt eine konstante Zahl von Zugriffen, aber auch merkbare saisonale Spitzen. „Wird das Thema Spritpreise gerade stark öffentlich diskutiert, schnellen auch die Zugriffszahlen in die Höhe“, erläutert Graf.

Mit dem Spritpreisrechner werden die Kunden über die fünf günstigsten Super 95- und Dieselpreise im jeweiligen Abfragebereich oder Bezirk informiert. „Unsere Datenbank erhöht die Transparenz bei den Preisen und bringt vor allem mehr Übersichtlichkeit für die Autofahrer“, so Mitterlehner. Denn täglich werden von den Tankstellenbetreibern etwa zehntausend Preisänderungen durchgeführt und in den Spritpreisrechner eingegeben, wobei dies ohne großen Aufwand möglich ist: Bereits über 77 Prozent der Preismeldungen erfolgen über eine automatisierte Datenkommunikation zwischen Tankstellenketten und der Spritpreisdatenbank. 20 Prozent werden via Internet eingegeben, drei Prozent der Tankstellenbetreiber melden per SMS. Insgesamt melden 3.064 Tankstellen Dieselpreise und 2.769 Tankstellen Superpreise an den Spritpreisrechner.

Breite Akzeptanz in der Bevölkerung
Laut einer aktuellen Gfk-Umfrage im Auftrag des Wirtschaftsministeriums wird der Spritpreisrechner von 36 Prozent der Österreicherinnen und Österreicher verwendet, weitere 21 Prozent wollen ihn in Zukunft nutzen. Dabei nutzen Männer mit 42 Prozent den Spritpreisrechner tendenziell stärker als Frauen mit 30 Prozent. Am höchsten ist die Nutzung des Spritpreisrechners bei den 20- bis 39-jährigen Männern mit 46 Prozent. (Quelle: bmwfi.gv.at)

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