Handzettel bleiben das Hauptmedium für Ihre Werbung

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 EHI stellt aktuellen Marketingmonitor vor

 

Wer im Einzelhandel erfolgreich seinen Platz finden und weiter ausbauen möchte, kommt nicht umhin, maßgeblich in Werbemaßnahmen zu investieren. Einer in 2011 durchgeführten Befragung zufolge investierten die Einzelhändler durchschnittlich in ihr Marketing rund 3,5 Prozent vom erzielten Umsatz. Die detaillierten Ergebnisse des Marketingmonitors Handel 2011 wurden soeben von den Marketingexperten des ‚EHI Retail Institute‘ vorgestellt. Kernaussage: Der Handel stehe vor der Riesenherausforderung, im immer stärker fragmentierten Medienangebot die richtige Entscheidung zu treffen.

 

Klassische Handelswerbung verteidigt weiterhin ihre Spitzenposition im Mediamix des Einzelhandels und hat in Relation zu modernen Werbeformen wieder etwas aufgeholt. Immerhin 62 Prozent des Werbeetats werden in Flyer, Kataloge und Anzeigen investiert, 2010 waren es 58 Prozent. Zugelegt haben vor allem Handzettel, um kurzfristig Marktanteil und Umsatz im anhaltenden Wettbewerbsdruck zu sichern, wogegen Plakat und Direktmarketing über Werbebriefe verlieren.

 

Das größte Wachstum wird dem Online-Marketing prognostiziert mit einem Plus von 113 Prozent. Hier fließt nach wie vor etwa die Hälfte der eingesetzten Mittel in die Pflege der eigenen Website. Eine deutliche Steigerung wird für neuere digitale Bereiche erwartet: bereits 10 Prozent des Online-Budgets entfallen demnach bis 2014 auf Social Media Marketing und knapp 4 Prozent auf das weiterhin gehypte Mobile Marketing. Insgesamt werden in den nächsten Jahren steigende Werbebudgets erwartet, über 60 Prozent der befragten Marketingverantwortlichen rechnen mit einem höheren Etat. Drei von vier Händlern verfügen bereits über eine mobile Website bzw. App oder planen diese. Mobile Anwendungen sollen vor allem die Kundenbindung stärken und dienen als Brücke zum POS.

 

Auch im digitalen Zeitalter werden Handzettel zumindest für die nächsten 5 Jahre das Hauptmedium für Angebots-/Preiswerbung bleiben. Fast die Hälfte des gesamten Marketingbudgets geht in den Produktions- und Verteilungsprozess von gedruckten Flyern. Obwohl die direkte Verteilung von Werbeprospekten günstiger ist, werden die meisten als Beilage in Wochenblättern verbreitet. Im Durchschnitt müssen 33,60 Euro pro 1.000 Exemplare für die Verteilung aufgewendet werden. Weitere Informationen und Quelle: EHI Retail Institute.

 

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