Österreich: OMV plant Restrukturierung des Raffinerie- und Marketinggeschäftes

Werbung

 

Das Upstream-Geschäft rückt künftig stärker in den Fokus der neuen Geschäftsstrategie des Unternehmens

 

Wie aus Pressemitteilungen der OMV hervorgeht, plant der österreichische Energieriese OMV als Reaktion auf die rückläufige Erdölproduktennachfrage in Europa, die Bedeutung des Geschäftsbereichs Raffinerien und Marketing (R&M) entsprechend anzupassen. Während der Bereich Raffinerien und Marketing auch in Zukunft ein wichtiger Geschäftsbereich für OMV bleiben wird, wird sein Anteil am Gesamtportfolio zurückgehen und an das herausfordernde Marktumfeld angepasst.

 

 

Die Strategie erläutert Gerhard Roiss, OMV Generaldirektor und Vorstandsvorsitzender: „Wir beabsichtigen ein fokussiertes, integriertes Öl- und Gasunternehmen mit erhöhter Profitabilität und starkem Wachstum im Upstream-Geschäft zu sein. Die Exploration und Produktion von Öl und Gas bietet beträchtliche Wachstumspotenziale und attraktive Renditen. Ein integriertes Gasgeschäft ausgehend von der Produktionsstätte über die Infrastruktur bis hin zu den europäischen Absatzmärkten wird unsere Rolle im europäischen Erdgasgeschäft stärken. Wir werden unser Portfolio schrittweise von Raffinerien und Marketing in Richtung Exploration und Produktion sowie Gas und Power verschieben.

 

Der Geschäftsbereich Exploration und Produktion (E&P) ist der Hauptwachstumstreiber innerhalb des Konzernportfolios. OMV wird etwa zwei Drittel ihrer zukünftigen Investitionsmittel in Richtung Exploration und Produktion von Erdöl und Erdgas lenken (Foto: Copyright OMV).

 

Zur Werkzeugleiste springen